Anna Tanaka

Anna wurde 1996 in Kyoto (Japan) geboren. Im Jahr 2006 zog sie nach Novosibirsk (Russland) und studierte von 2007 bis 2015 an der Novosibirsk Special Music School in Russland in der Klasse von Prof. Marina Kuzina. Anschließend studierte Anna an der Reina Sofía School of Music in Madrid bei Prof. Zakhar Bron. Seit Oktober 2021 setzt sie ihr Violinstudium an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Heime Müller fort.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin spielte Anna auf zahlreichen Festivals, darunter das Trans-Siberian Art Festival in Novosibirsk, das Interlaken Classics, das Encuentro Santander sowie das Stars of the White Nights Festival in St. Petersburg. Sie hat mit weltbekannten Musikern wie Vadim Repin, Alexander Kniazev, Maxim Rysanov, Mario Brunello und Konstantin Lifschitz musiziert. Im Juni 2016 war sie Teilnehmerin der ersten Tournee des Trans-Siberian Art Festival in Japan, wo sie mit Akiko Suwanai, Mischa Maisky, Nikolai Lugansky und Andrei Gridchuk in der Suntory Hall (Tokio) und der Kitara Concert Hall (Sapporo) spielte.

 

Kürzlich wurde Anna mehrmals als Konzertmeisterin des Freixenet Symphony Orchestra der Reina Sofía School of Music sowie des Festivals „Encuentro Santander“ ausgewählt, wo sie u. a. unter der Leitung von Andres Orozco-Estrada und Péter Eötvös wirkte. Als Solistin hat Anna mit verschiedenen Klangkörpern gearbeitet, wie u. a. mit dem Symphonieorchester von Novosibirsk und dem Symphonieorchester von Tomsk.

Anna hat mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen, darunter der Yankelevich-Wettbewerb in Omsk in Russland (2011, den 1. Preis), der Wettbewerb für Violine Kloster Schöntal in Deutschland (2011, den 2. Preis), der Wettbewerb Musical Vladivostok (2012, Grand Prix) und  Louis Spohr Wettbewerb für Junge Geiger in Weimar, Deutschland (2013, 2. Preis). In den Jahren 2012 - 2015 war Anna Tanaka jährliche Stipendiatin der Vadim Repin Stiftung. Im 2020 wurde sie von Königin Sophia von Spanien mit dem Preis ‘hervorragende*r Student*in des Jahres’ in der Klasse von Zakhar Bron ausgezeichnet.